Rohrvortrieb im Vollschnittverfahren/Microtunneling

Grabenlose Technologie - unbemannt und computergesteuert

Das Vollschnittverfahren (Microtunneling)  ist ein unbemanntes, computergesteuertes Vortriebsverfahren mit Flüssigförderung mittels Microtunneling-Anlage.

Egal ob der Weg unter Hauptverkehrswege, unter Wohnanlagen oder durch Grundwasser führt, die Auswirkungen hinsichtlich Lärm und Emissionen sind minimal.

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    Darstellung der Vollschnitttechnik

Beschreibung der Vollschnitttechnik

  1. Die Steuerung und Überwachung sämtlicher Aktivitäten erfolgt aus einem zentral beim Startschacht situierten Steuercontainer.
  2. Die Vortriebsmaschine und alle Vortriebsrohre werden mit einem Hebezeug auf eine im Startschacht angeordnete Schildwiege gehoben und von dort aus horizontal vorgepresst.
  3. Durch die Drehbewegung des Bohrkopfes und den Vorschub via Presszylinder erfolgt der Abbau des Bodens an der Ortsbrust. Im Brecherraum wird das abgebaute Material mit dem Fördermedium vermischt.
  4. Den Transport zur Separieranlage, wo die Feststoffe herausgefiltert werden, übernehmen Förderleitungen. Das vom abgebauten Material getrennte Fördermedium wird im Kreislauf über die Speiseleitung wieder zum Brecherraum geleitet.
  5. Die Steuerung und Vermessung des Vortriebes erfolgt vom Bedienstand aus anhand der graphischen und digitalen Laserstrahlauswertung. Sämtliche Vortriebsparameter werden digital aufgezeichnet und können laufend ausgewertet werden.

 

Vorteile der Vollschnitttechnik

  • Höchste Vortriebssicherheit durch hydraulisch gestützte Ortsbrust
  • Wirtschaftlicher Einsatz sowohl in Lockerböden als auch im Festgestein, sowie bei hohen Lage- und Wasserdrücken
  • Ideal für nicht begehbare Nennweiten ab DN 500
  • Präzise Steuerung in Höhe und Lage ermöglichen sogar die Durchführung von Raumkurven
  • Hohe Zielgenauigkeit durch den Einsatz modernster Vermessungs- und Steuerungstechnik
  • Sehr lange Vortriebsstrecken ohne Zwischenpressstationen möglich

 

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